Wasserschneidetechnik Schär GmbH
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Ihr Wasserschneider für Zuschnitte jeglicher Arten.

Die Geschichte des Wasserstrahlschneidens
Seit mehr als hundert Jahren wird der gebündelte Wasserstrahl zum Abtragen von Materialien wie Sand, Lehm und Stein genutzt. Ende der 1960er Jahre begann die Industrialisierung des Wasserstrahlschneideverfahrens. Boeing benötigte für den Flugzeugbau eine Maschine, die Verbundwerkstoffe schneiden konnte, und ließ zu diesem Zweck nach einer neuen Technologie forschen. 1971 kam diese auf den Markt. Sie erlaubt es, verschiedenste Werkstoffe wie Metalle, Holz, Titan, Kunststoffe, Faserverbundstoffe oder Marmor zu schneiden.

Das Verfahren
Beim Wasserstrahlschneiden wird ein Wasserstrahl mittels Hochdruckpumpe auf fast 4000bar komprimiert. Seine kinetische Energie trennt die verschiedensten Materialien voneinander, ohne eine Gefügeveränderung herbeizuführen, und zählt damit zu den Kaltschneideprozessen.

Es gibt zwei verschiedene Verfahrensarten:
Reinwasserschneiden und Abrasivschneiden.

Beim Reinwasserschneiden wird das Material, wie der Name schon sagt, mit reinem Wasser ohne jegliche Zusätze getrennt. Diese Technik hat bei harten Materialien wie Stahl eine sehr begrenzte Schneidleistung. Sie eignet sich aber ausgezeichnet für Materialien wie Sperrholz, weiche Kunststoffe, Leder, Textilien, Filz, GFK, Kohlefaserwerkstoffe, Papier, Karton, Dichtungsmaterial, Stein- und Glaswolle, Kork, Schaumstoffe oder Gummi.
Beim Abrasivschneiden wird dem Wasserstrahl ein Schneidemittel, etwa Sand, beigesetzt. Durch diese Beimengung lässt sich selbst bei harten Materialien eine hohe Schnittqualität erzielen.

Das Abrasiv wird in der Regel per CNC gesteuert und je nach Material und Stärke des Werkstücks kurz vor dem Austritt des Wasserstrahls vollautomatisch beigemischt.
Sandstein, Marmor, Granit, Stahl, Edelstahl, Aluminium, Normal-, Verbund- oder Panzerglas, Bunt- und Nichteisenmetalle, Kunststoffe, Verbundwerkstoffe, Keramik, Marmor, Niro, Titan oder Metallguss zählen zu jenen Materialen, bei denen das Abrasivschneiden dem Reinwasserscheiden vorgezogen wird.

Anwendungen der Wasserstrahlschneidtechnik
Mittels Wasserstrahlschneideverfahren lässt sich nahezu jedes Material bearbeiten. Die Anwendungsbereiche dieser Methode sind schier unbegrenzt. Sie reichen von der Fahrzeugindustrie, Glasfertigung, Flugzeug- und Raumfahrtindustrie, Lebensmittelindustrie, dem Stahl- und Maschinenbau bis hin zur Bearbeitung von Dichtungen, Logos und Stein. Ein Vorteil des Wasserstrahlschneideverfahrens liegt darin, dass dem Werkstück an den Schnittkanten keine Gefügeveränderung zugefügt wird und es daher nahezu keine Gratbildung aufweist; eine Nachbearbeitung des Materials entfällt meist zur Gänze. Weiters wird das zu schneidende Material nicht eingespannt oder befestigt, wodurch Beschädigungen entstehen könnten.



Wasserschneidanlage
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